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Ein Forum für den
Chorgesang Die Auerbacher traten auf der
Landesgartenschau in Bad Nauheim auf
Bergstäßer Anzeiger 27.07.2010
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Auerbach. Die Liedertafel
lässt aufhorchen. Sie setzt Akzente, die über die Region
hinausreichen. Unter dem Motto "Blühende Chorlandschaften
Hessen" traten die Auerbacher Sängerinnen und Sänger auf der
Landesgartenschau in Bad Nauheim auf.
An zwei Tagen gaben sich
dort insgesamt 144 Chöre auf sechs Bühnen die Staffel in die
Hand. Sie sorgten für stimmungsvolle Kulisse im grünenden
und blühenden Garten.
Die Auerbacher Liedertafel
reihte sich in die Schar Singgemeinschaften ein.
Vorsitzender Gerd Lützkendorf begrüßte an der großen Bühne
im Goldsteinpark die interessierten Zuhörer, die den Vortrag
mit großem Applaus belohnten.
Die Sängerinnen und Sänger
schlugen mit ihrem Dirigenten Johann Leber einen spannenden
Bogen von zarten Melodien zu temperamentvollerer Literatur,
die sie in gewohnter Weise gefühlvoll und facettenreich
darboten. |
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Während die Frauen nach
einem halbstündigen Intermezzo verließen, traten die Männer
ein weiteres Mal in den Ring. Diesmal zusammen mit dem
Sängerbund Kolmbach, der ebenfalls von Chorleiter Johann
Leber dirigiert wird.
Die Liedertafel blickte
nicht nur zufrieden auf ihren eigenen Auftritt: "Das
musikalische Forum ist insgesamt als eine große, gelungene
Demonstration für den Chorgesang zu werten. Tausende
Sängerinnen und Sänger aus ganz Hessen sorgten dafür, dass
die Besucher neben einer beeindruckenden Gartenlandschaft
auch eine musikalische Untermalung erlebten“ begeisterte
sich Gerd Lützkendorf.
Auch die zweite kulturelle
Komponente mit dem Meer an blühenden Blumen sowie Sträuchern
und Bäumen ließen sich die Auerbacher nicht entgehen. Man
nahm sich einige Stunden Zeit und begutachtete, was die
„grüne Messe“ zu bieten hatte. Gemeinsam mit den Kolmbacher
Sänger schloss man dann den Abend auf der „Kuralpe“ ab.
Moni
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Auerbach.
Das Auerbacher Narrenschiff stach am Wochenende in See.
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Bergsträßer Anzeiger 15.
Februar 2010 |
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Auerbach. Das Auerbacher Narrenschiff
stach am Wochenende in See. Die Wellen schlugen auf den
Prunksitzungen am Freitag und Samstag hoch. Mit
Büttenreden und Showtänzen übernahmen in dem bunt
dekorierten Bürgerhaus die Harlekine in einem mehr als
vierstündigen Programm das Ruder.
Die Besucher, viele unter ihnen
schlüpften in neue Rollen, schauten als Herrscher der
Burg vorbei oder kamen vom anderen Stern. So maskiert
klinkten sie sich voller Erwartungen ins
Fastnachtstreiben ein.
Schelmischer Charme
"Jetzt gehts los", sangen die sieben
Bajazzos unter Leitung von Johann Leber aus vollen
Kehlen. In ihren Clown-Kostümen strahlten sie
schelmischen Charme aus. Sie ließen das Programm zu
einer runden Sache werden, als sie zum Abschluss der
Sitzung die "Auerbacher Hymne" präsentierten.
Peter Neitzel von der Liedertafel
führte in der ersten Halbzeit als Sitzungspräsident den
Regentenstab. Er stimmte auf die närrische Uhr in der
fünften Jahreszeit ein und zog in wortspielerischer
Kombination eine Linie, die vom Rentner über das Rentier
zum Renntier führte.
Horst Knop stieg in bewährter Form
als Protokoller in den Ring. Er nahm das Auerbacher
Jubeljahr in launigen Worten und sauberen Reimen unter
die närrische Lupe. Er wusste auch die aktuellen,
brisanten Themen süffisant zu verpacken. So sprach er
über den Wirbel um den Bolzplatz, der einem Baugebiet
weichen und versetzt werden soll.
Keck rechnete er vor, was Auerbach
Bensheim bedeuten müsste: Nur der größte Stadtteil sorge
letztlich für den Titel als größte Kommune an der
Bergstraße. Darüber hinaus strahle der Luftkurort
doppelt, nachdem man mit Glanz und Gloria wieder die
Zertifizierung erworben hat. Nüchtern hingegen sieht er
die Bewerbung Bensheims für den Hessentag. Er warnte vor
Luftschlössern: Wohl eher würden - wie beim Hessentag
vor 30 Jahren - die Gelder aus der Landeskasse nur nach
Bensheim Mitte gespült.
Mit Skepsis sah er den Bau eines
Kreisels an der Ecke Bachgasse/ B3. Sollte er
verkehrspolitisch gewollt sein, werde die Umsetzung wohl
auf einer langen Bank verweilen. Den Reigen der
Büttenreden eröffneten Janni Schulze und Annetraut
Schweigert aus Rodau. Sie karikierten die
Beziehungskisten und gaben dem Kampf der Geschlechter
einen närrischen Ton.
Manfred Helfrich machte Diät und
Körperfülle zum Thema. "Hungern damit man mit 92 noch
zwei Jahre länger lebt" ist für ihn undiskutabel. Egal
wie weit die Waage ausschlägt. Renate Keil und Rainer
Völker stiegen als Clara und Werner in die Bütt und
holten zu einem Rundumschlag aus dem gesellschaftlichen
Leben aus. |
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Der
"dabbische Helmut"
Durch ihre Brille geschaut wird das
Finanzamt zum "Amt für Christenverfolgung". Und Angela
Merkel werde sicherlich kein Licht im Tunnel mehr
entdecken, nachdem der Mann mit der Taschenlampe
verhaftet wurde. Mit lautem Helau zog der "dabbische"
Helmut (Kopp) in die Bütt. Der "Tourist" holte zu
Schimpftiraden aus. Der Bahnhof zeige sich unansehnlich,
den Weg zum Bürgerhaus habe er im Luftkurort ohne
Stadtplan kaum finden können.
Mit einem ganz anderen Anliegen kam
der "Bierkönig" alias Jürgen Weihrich. Er sang das hohe
Lied auf den Gerstensaft. Welche Blüten der
Geschlechterkampf treiben kann, zeigten routiniert Carol
und Renate Keil. Einen Erstwähler auf falscher Fährte
mimte Karl Erhard. Er fiel der doppelten Bedeutung des
Begriffs Lokal zum Opfer. Neben den vielen Büttenreden
nahm die Show breiten Raum ein. Die kleinen Tänzer sind
von der großen Bühne kaum mehr wegzudenken. Das
TSV-Kinderballett sorgte als "Roboter" für heitere
Stimmung im Saal. Sie beeindruckten allein in ihrer
fantasievolle Verkleidung mit Antennen auf dem Kopf und
einem glitzernden Kasten mit Schrauben und Rädern um den
Rumpf. Selbst die holprigen Bewegungen einer Maschine
imitierten sie wunderbar.
Gruselstimmung
Gruselstimmung zog mit den
Tanzzwergen ins Bürgerhaus. In der Mitte der Bühne
köchelte bereits etwas Undefinierbares in einem riesigen
Topf, was nichts Gutes verhieß. Eine Meute kreischender
Hexen entführte in ein schauriges Milieu, das die Gruppe
dynamisch und lebhaft auf der Bühne zeichnete.
Das Männerballett unter der Leitung
von Barbara Scherer und war in seinem neckischen
fraulichen Aufzug ein einziger Hingucker. Die
"Frauen-Herren" ernteten viele Lacher, als sie sich
Stepp-Aerobic und Muskeldehnübungen im Rhythmus der
flotten Musik hingaben. Die Showtanzgruppe legte die
50er Jahre neu auf. Mit dem prächtigen Cadillac - eine
Nachbildung aus Holz - wollten die jungen Männer die
Damenwelt verzücken. Sie ließ sich nur mit flottem Rock
aus der Reserve locken. Die Gruppe legte einen
schwungvollen Tanz aufs Parkett, der trotz der
kraftzehrenden Akrobatik mit einer Leichtigkeit
daherkam.
Dass die Fastnacht mit der
Interessengemeinschaft Auerbacher Vereine Rückenwind
bekommen hat, spiegelte sich optisch wider. Der
Fünferrat platzierte sich in einem Schiff, das den
Schriftzug der sieben Vereine trug, die das närrische
Paket knüpften: Gesangverein Liedertafel, Gewerbekreis,
TSV mit den Abteilungen Fußball und Turnen, Feuerwehr,
Kerweabteilung des Kur- und Verkehrsvereins,
Odenwaldklub und die Arbeiterwohlfahrt.
"Damit haben wir ein Modell
geschaffen, das der Auerbacher Fastnacht eine Zukunft
gibt", so Sitzungspräsident Horst Knop. moni
Bergsträßer Anzeiger
15. Februar 2010 |
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Liedertafel
Auerbach:
Vorstand wieder vollzählig / Rückblick auf ein erfolgreiches
Jahr |
Dirigent zum Ehrenmitglied
ernannt
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Auerbach. Nun ist es
offiziell: Peter Neitzel ist stellvertretender
Vorsitzender in der Auerbacher Liedertafel. Die
Hauptversammlung am Donnerstag im Bürgerhaus sprach ihm
mit einem einstimmigen Votum das Vertrauen aus.
Er tritt die Nachfolge
von Gerd Schuchmann an, der aus Krankheitsgründen das
Amt nicht mehr bekleiden kann. Als weiterer Beisitzer -
ebenfalls mit voller Zustimmung aller wahlberechtigten
Vereinsmitglieder - trat Horst Bütow in den erweiterten
Vorstand ein.
Vorsitzender Gerd
Lützkendorf begrüßte die zahlreichen Gesangsfreunde. Er
blickte auf 2009 zurück, das schwierig begann, aber umso
erfolgreicher zu Ende ging. Zum Jahreswechsel war noch
unklar, wer die Singgemeinschaft dirigieren und durch
Auftritte und Konzerte leiten würde.
Höhepunkt im Sängerjahr
Noch stand in den
Sternen, ob der erkrankte Johann Leber, der seit 20
Jahren dem Verein als Chorleiter zur Seite steht, die
Aufgabe weiterführen würde. Im Frühjahr signalisierte er
seine Rückkehr. Dirigent Gerhard Knapp half
dankenswerterweise, die Zeit zu überbrücken.
Seit dem Frühjahr bewegt
sich die Liedertafel auf ihrer gewohnten Schiene. Im
Herbst stand ein großes Konzert mit dem Akkordeon-Club
Blau-Weiß Bensheim im Parktheater auf dem Programm.
Lützkendorf sprach von einem Höhepunkt im Sängerjahr.
„Wir haben im Vorfeld viel geübt und viel Beifall und
stehende Ovationen geemtet", blickte er stolz zurück. Er
ist sicher, dass man den Erfolg nur als eingespielte
Gemeinschaft mit Johann Leber und seinem großartigen
Engagement erzielen konnte.
Ein weiteres wichtiges
Ereignis prägte 2009: Der Frauenchor feierte seinen 20.
Geburtstag. In Rahmen eines Festes überreichte man 30
Sängerinnen der ersten Stunde ihre Jubiläumsurkunden.
Darüber hinaus feierte
auch Johann Leber ein Jubiläum. Mit dem Frauenchor kam
auch er zur Liedertafel und führt seitdem den Taktstock.
In Auerbach sind die
Sängerinnnen und Sänger längst zu einer eingetragenen
Größe geworden. Ihre
Faschingsveranstaltungen sind legendär. |
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Lützkendorf hob
das große Engagement von Barbara Scherer hervor. Ein
Wermutstropfen war allerdings die rückläufige
Besucherzahl.
Der Verein begleitet
stets das Auerbacher Leben: Er trat zur Eröffnung des
Bachgassenfestes auf, fuhr mit einem Festwagen bei der
Auerbacher Kerb mit, war beim Neubürgerempfang präsent,
hat beim Pfarrgartenfest „gut gesungen, doch die Zuhörer
fehlten" (Lützkendorf) und sorgte zusammen mit dem KKMV
für eine nette Umrahmung der Geburtstagsfeier des
Luftkurortes, der auf 1225 Jahre zurückblicken konnte.
Darüber hinaus hege man stets Kontakt zu den
Gesangsvereinen in der Nachbarschaft. Man trat in
Zwingenberg auf Einladung der Sängerlust auf und schloss
eine Wanderung in den Mai bei der Harmonie Fehlheim ab.
Die Liedertafel war
wieder Gastgeberin diverser kleiner Feiern. Das
Grillfest am Vatertag ließ das Bürgerhaus Kronepark
wieder zu einem Dreh- und Angelpunkt werden, ebenso das
Heringsessen zum Abschluss der Faschingszeit.
Ein gemischter
Chor
Der
Verein schreibt sich nicht nur das gemeinsame Singen auf
die Fahnen. Einen hohen Stellenwert misst man dem
Zusammensein und der Geselligkeit bei. In dieser
Hinsicht ist der gemeinsame Jahresausflug ein
Höhepunkt. Zwar waren in 2009 im Vorfeld einige Hürden
zu überwinden, umso mehr genoss man über mehrere Tage
hinweg die tolle Stimmung. Auch im nächsten Jahr wird
die Liedertafel zu diversen Veranstaltungen zu erleben
sein und das nicht nur in Auerbach. Im Sommer werden die
Sängerinnen und Sänger sogar auf der Bühne der
Landesgartenschau in Bad Nauheim einen Auftritt
haben.
Der Verein setzte sich
bei Hauptversammlung mit einer Neufassung seiner Satzung
auseinander. Die Veränderungen schlagen sich vor allem
in einem Punkt nieder: Man löste die Trennung von
Frauen- und Männerchor auf. Jetzt treten 57
Sängerinnen und 21 Sänger als gemischter Chor
auf.
Eine besondere Ehre
wurde Chorleiter Johann Leber zuteil. Er ist nicht nur
Dirigent, sondern auch Mitglied im Verein. Die
Versammlung beschloss, ihn zum Ehrenmitglied zu
ernennen. moni |
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Liedertafel Auerbach: Sänger, Dirigent
Johann Leber und Förderer geehrt |
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Gut gestimmt bei
der Weihnachtsfeier |
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Auerbach. Im festlich geschmückten
Schweizersaal des Hotels Krone veranstaltete der
Gesangverein Liedertafel Auerbach seine Weihnachtsfeier.
Mit einem sehr guten Büfett begann der
Abend mit über 100 Personen. Den offiziellen Teil leitete
der gemeinsame Gesang bekannter Weihnachtslieder ein. Danach
sang der gemischte Chor unter Leitung seines Dirigenten
Johann Leber "Jubilate" und "Singt Gloria".
Der 1. Vorsitzende Gerhard Lützkendorf
begrüßte und hielt einen kleinen Jahresrückblick. Es war
wieder ein gutes Jahr für den Verein mit vielen schönen
Veranstaltungen. Als Höhepunkt ist das gelungene Konzert mit
dem Akkordeonorchester Blau-Weiß Bensheim im Parktheater
hervorzuheben.
Einen Gesangsbeitrag mit Begleitung von
Johann Leber leisteten Karin Röder und Barbara Scherer. Auf
der Blockflöte spielte Karin Röder noch ein Solostück, für
alles gab es großen Beifall.
Peter Neitzel betonte in seiner
Weihnachtsansprache, wie wichtig das Miteinander in Vereinen
und Gemeinschaften - vor allem auch in Gesangvereinen - sei
und wie viel Freude es bereite.
Nach dem Nikolausgedicht, vorgetragen von
Uta Unger, kam der Nikolaus (Reinhard Strößinger) und
verteilte Urkunden und Geschenke an verdiente Mitglieder.
Der gemischte Chor sang nochmals "Licht
in der Nacht" und "Wenn's draußen glitzert und schneit",
Frau Holle hat es gehört. |
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Für 20 Jahre fördernde Mitgliedschaft
wurde Bernd Degenhardt und für 40 Jahre fördernde
Mitgliedschaft Friedrich Schneider ausgezeichnet.
Urkunden vom Chorverband
Danach ehrte der 1. Vorsitzende des
Sängerkreises Bergstraße, Heinz Ritsert, drei verdiente
Sänger. Adi Degenhardt für 25 Jahre aktives Singen, ebenso
Gerhard Schuchmann für 25 Jahre aktives Singen. Jochen
Sommer wurde für 50 Jahre aktives Singen geehrt. Alle drei
bekamen Urkunden vom Deutschen Chorverband und Geschenke vom
Verein.
Der Chor sang anschließend unter Heinz
Ritsert speziell für Johann Leber "Liebe ist unendlich".
Danach verlieh Ritsert die bronzene Ehrennadel des
Sängerkreises Bergstraße an Johann Leber für 20 Jahre treue
Chorleitertätigkeit und betonte, dass der Liedertafel vor 20
Jahren nichts Besseres passieren konnte, als ihn als
Chorleiter zu bekommen.
Es schloss sich ein Dankeschön an Leni
und Johann Leber sowie Uta Unger und Gerhard Lützkendorf an.
Peter Neitzel begeisterte mit einem
Gesangssolo und bekam dafür großen Beifall.
Mit "Süßer die Glocken nie klingen" und
"O, du Fröhliche" klang der stimmungsvolle Abend bei der
Liedertafel aus. zg
Bergsträßer Anzeiger
16. Dezember 2009
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Bensheim. Ein Konzert mit viel Farbe: Die Ko-Produktion des
Auerbacher Gesangvereins Liedertafel und des Akkordeonorchesters
Blau-Weiß Bensheim bescherte den Zuhörern am Samstag einen
musikalischen Hochgenuss. Chor und Ensemble durchschritten unter
der musikalischen Leitung von Johann Leber verschiedene
musikalische Welten mit internationalem Flair.
Sie spannten einen weiten, dynamischen Bogen vom Volkslied in
diversen folkloristischen Schattierungen über barocke Stücke bis
zum modernen Musical. Das Publikum im mit 400 Besuchern gut
gefüllten Parktheater war begeistert. Es begleitete die
Auftritte mit stürmischem Beifall.
Marlis Dünkel vom Frauenchor navigierte die Zuschauer als
Moderatorin souverän und mit viel Humor durch den Abend. Der
Auerbacher Chor traf mit der Auswahl der Lieder den Geschmack
der Zuhörer. Er reihte poetische Perlen aus der Schatztruhe der
Romantik aneinander und streute Folklore aus Irland, Amerika und
Italien ein. Die Sängerinnen und Sänger setzten den Gesang im
Kanon oder mehrstimmig stets feinfühlig und filigran um.
Dabei scheuten sie sich keineswegs, komplexe Kompositionen zu
gestalten. So begeisterten sie ein ums andere Mal mit
berauschenden Tonbildern, vor allem, wenn sie mit dem Kontrast
von Tempo und Temperament Dynamik ins Spiel brachten.
Sicher leitete Dirigent Johann Leber das Ensemble durch die
spannungsreichen Gefilde. Ein Beispiel ist der "Ungarische Tanz
Nr. 6" von Johannes Brahms. Das Team aus Orchester und Chor
erwies sich als eine gut abgestimmte Gemeinschaft, die aus dem
mit raschen Wechseln gespickten Stück einen beeindruckenden
Klangteppich webte.
Gerade bei Liedvorträgen, die eine gefühlsbetonte Handschrift
tragen, zeigte die Sängerinnen und Sänger Klasse. Überzeugend
sang der 20 Stimmen starke Männerchor "Rot sind die Rosen" von
Pascale Thibaut. Es war sein Geburtstagsständchen an die Frauen,
die sich vor
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20 Jahren zu einer Singgemeinschaft zusammenschlossen.
Das Liedgut wurde nicht nur gesanglich präsentiert, sondern auch ansprechend
in Szene gesetzt. Der "Kosackenhochzeit" gab Peter Neitzel nicht
nur mit seiner Bass-Stimme viel Farbe, er kleidete sich auch in
eine entsprechende Montur.
Mit "Lili Marlen" landete der Chor einen weiteren Volltreffer.
Der Song war der Schmachtfetzen der Soldaten im Krieg. Der
sehnsuchtsvolle Ausdruck fand auch ein Pendant in der
Darstellung. Auf der Bühne präsentierte sich Lili Marlen wartend
unter einer Laterne. Für die Inszenierung ernteten die
Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger als auch die
Darstellerin einen Riesenapplaus.
Überwältigende Klangbilder
Das Akkordeonorchester ist bekannt für seine dynamischen
Interpretationen. Sie entwarfen überwältigende Klangbilder -
nuancenreich, fein abgestimmt und voller Lebendigkeit. Ein
Beispiel sind Auszüge aus der "Wassermusik" von Händel. Die
Musiker leuchteten helle und dunkle Tonwelten so souverän und
präzise aus, dass man eine Vielfalt unterschiedlicher
Instrumente zu hören glaubte.
Ebenso bewegend gestalten sie ein Medley aus "My Fair Lady".
Orchester und Chor präsentierten den musikalischen Reigen mit
viel Farbe. Schließlich feierte man in Auerbach doppelten
Geburtstag. Im Jubiläumsjahr des Luftkurorts, der vor 1225
erstmals erwähnt wurde, kann der Frauenchor auf eine 20-jährige
Geschichte zurückgreifen.
Wie Gerd Lützkendorf, Vorsitzender der Liedertafel Auerbach, in
seiner Begrüßung vermerkte, hat die Liaison zwischen der
Liedertafel und dem Akkordeonorchester eine lange Tradition.
Im
Jahr 1961 trat man erstmals zusammen auf und gestaltete seitdem
in regelmäßigem Turnus gemeinsame Konzerte.
Fast ein halbes Jahrhundert hält die Zusammenarbeit an. Auch am
Samstag erntete man wieder einmal die Früchte des guten
Miteinanders. Das Publikum belohnte die Musiker mit Ovationen im
Stehen. moni
Bergsträßer Anzeiger
10. November 2009 |
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Liedertafel: Vor 20 Jahren eine richtungsweisende
Entscheidung getroffen / Dirigent Leber als „Glücksfall“
Frauen geben hier den Ton an
(BA- Bericht 16.05.2009) |
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AUERBACH.
Im Jubiläumsjahr von Auerbach feiert auch der Frauenchor der
Liedertafel Geburtstag. Am Donnerstag verwandelte sich das
Bürgerhaus Kronepark in eine gemütliche gute Stube. Die beiden
Vorsitzenden Gerhard Lützkendorf und Gerd Schuchmann begrüßten
zu einer Feier, bei der vor allem die Frauen der ersten Stunde
im MitteIpunkt standen.
Schuchmann
hob die Weitsicht es damaligen Vorsitzenden Heinrich Balß
hervor. Als der Männergesangverein 1989 das 125-jährige
Bestehen feierte, habe Balß die Frage nach der Zukunft des
Vereins aufgeworfen. Er habe die Gründung eines Frauenchores in
Erwägung gezogen.
Der damalige
Vorsitzende sei mit einem Vorstoß zunächst auf heftige Kritik
gestoßen. Er brachte damit eine kontroverse Diskussion ins
Rol-en. Die Mehrheit gestand ein, dass nur über die Mitwirkung
der Frauen die Zukunft des Vereins gesichert werden könne. „Wo
ständen wir heute, wenn sich damals die Idee des Vorsitzenden
nicht durchgesetzt hätte?", fragte Schuchmann. Die Frauen seien
heute ein unerlässliches Rückgrat des Vereins.
Schon am
Gründungstag gab es enormen Zuspruch. In der Urkunde sind 40
Sängerinnen vermerkt, die auf Anhieb dem Verein beitraten.
Heute sind es
bereits 61 Alt- und Sopranstimmen. Mit der Gründung ging auch
eine Umbenennung einher: |
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aus dem
Männergesangverein wurde der Gesangverein Liedertafel.
Das
125-jährige Jubiläum war nicht nur das Gründungsjahr des
Frauenchores. Gleichzeitig kam Johann Leber als musikalischer
Leiter zum Verein. Schuchmann verwies auf die langjährige gute
Zusammenarbeit. „Wie es uns ohne ihn ergeht, haben wir im Laufe
des letzten halben Jahres erfahren müssen", rief er die
krankheitsbedingte Pause des Dirigenten in Erinnerung. „Er ist
für uns ein Glücksfall". Die Frauen sangen unter dem Dirigat
von Johann Leber das erste Lied, das man vor 20 Jahren zusammen
dreistimmig eingeübt hatte. Die Männer brachten dem Frauenchor
ein rühriges Geburtstagsständchen: eine romantische
Liebeserklärung mit „Bajazzo".
Die
Gründungsfrauen wurden für ihr langjährige Treue zum Verein
geehrt: Neben einer Urkunde waren sie wohl die Ersten, die ein
Exemplar aus der neuen Auflage des Bensheimer Batzen bekamen.
Geehrt
wurden: Anna Adrian, Edith Aring, Marga Balß, Ema Bauer,
Gertrud Bender, Käthe Brückmann, Margarete Burkhard, Lieselotte
Dürr, Christa Emig, Heidemarie Fertig, Anna Gerisch, Magdalena
Hamm, Waltraud Hartz, Ursula Honacker, Centa Krauß, Edith Krauß,
Hüde Krauß, Gretel Lüdtke, Gisela Lützkendorf, Waltraud Merkel,
Liesel Meyer, Gertrud Rettig, Karin Röder, Christa Rößler, Helga
Ruppert, Elisabet Seibert, Edith Seitz, Erika Sponagel, Doris
Varhulik, Berta Voltz, und Mina Walthes.
moni |
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Auerbacher Nächte sind
besonders lang
BA-Bericht vom 16.02.2009
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AUERBACH. Das Narrenschiff der
Liedertafel ließ am Wochenende die fünfte Jahreszeit hochleben.
Mit großem „Helau“ schnürten die Sängerinnen und Sänger ein
farbenfrohes Paket, bei dem alle Generationen die Hand im Spiel
hatten – von den Kindergartenkindern bis hin zu den Senioren.
Von Büttenreden mit spitzer Zunge bis hin zu
magischen Shows, die geradewegs in die Unterwelt führten,
servierten sie einen köstlichen Cocktail. So bunt wie das
Programm war auch Bürgerhaus, das mit glitzernden Girlanden und
Masken, Clownhüten und Luftballon in besonderer Atmosphäre
strahlte.
Der Fünferrat unter der Leitung von
Sitzungspräsident Gerd Schuchmann navigierte souverän durch die
vierstündige Mammut-Show. Unterstützung leisteten ihm Genia
Schumann, Marianne Weimar, Georg Vetter, Fritz Walter und Ludwig
Geißler.
„Auerbacher Nächte sind lang“. Die gesamte
Chormannschaft begrüßte die Gäste zunächst mit einem Potpourri
aus Stimmungsliedern, die sie gekonnt auf den Luftkurort
zuschnitten. Am Klavier begleitete sie Chorleiter Gerhard Knapp.
Als erster stieg der Protokoller in die Bütt
– eine Aufgabe, die Horst Knop übernahm. Über seine Anmerkungen
zu dem, was sich in Auerbach und speziell bei der Liedertafel
tut, amüsierte sich das Publikum prächtig. Als Mitglied im
Ortsbeirat, im Vorstand der TSV und als Sprecher der
Interessengemeinschaft Auerbacher Vereine verfügt er über viel
Insiderwissen. Er versteht es die Narrenfreiheit auszukosten und
insbesondere Spitzen zu setzen.
So amüsierte er sich über das Transparent vom
Weihnachtsmarkt, das immer noch hängt. Er mahnt mehr Engagement
von den Bewohnern der Bachgasse für das Straßenfest an, das
einst mit offenen Hoftoren Stil hatte. Jetzt sei es immer mehr
zu einem Fest mit Straßenbuden geworden. Er lobte den
geschmückten Mammutbaum in der Adventszeit, der noch wachsen und
in mehreren Jahren die Bensheimer Tanne überragen werde.
Seitenhiebe
auf Bensheim
Mit ironischem Sorgenblick schaut er auf
Auerbach im Jubiläumsjahr. Vor 1225 Jahren wurde der Kurort
erwähnt. “Hoffentlich kommen die Bensheimer nicht auf die Idee,
die Eingemeindung des Luftkurortes vor 70 Jahren zu feiern.“
Gott sei Dank ließe sich das zum beliebtesten Bauwerk in Hessen
gekürte Schloss nicht zum Kirchberg transportieren.
Mit witzigen und stilvollen Showeinlagen
protzten die Sitzungen am Freitag und Samstag. Die Kinder im
Kindergartenalter formierten sich als TSV-Fußballmannschaft zu
geordneten Reihen. „Raindrops on my head“ klang es aus den
Lautsprechern, während einige Grundschulkinder einen
choreographisch ausgefeilten Regenschirmtanz auf der Bühne
präsentierten. Als das Männerballett mit Bikini, Baströcken und
Bierbauch an die Strände der Copacabana entführte, grölte das
Publikum. Eine Gruppe unter der Leitung von Barbara Scherer und
Elli Riemann inszenierte mit dem „Tanz der Vampire ein
„Kult-Grusical“. Mit bleichen Gesichtern führten die Akteure ins
Reich der Blutsauger. |
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Ins närrische Paket gehören Büttenreden. Als
Urgestein der Liedertafel- Fastnacht eröffnete Elisabeth Seibert
den Reigen. Sie gab die Frau mit viel Zeit, die den ganzen Tag
durchs Fenster schaut und das rege Treiben auf Auerbachs Straßen
beobachtet. Sie weiß, wer torkelnd heimkehrt und zu
mitternächtlicher Stunde an fremden Türen anklopft.
Renate und Carol Keil aus Zwingenberg mimten
ein Paar im Geschlechterkampf, bei dem der eine den anderen in
Anfeindungen überbot. Manfred Helfrich, Chef der „Harmonie“
Bensheim, schlüpfte in die Rolle von Salvatore aus Sizilien. Er
palaverte im deutsch-italienischen Kauderwelsch. Auch wenn
Deutschland nicht mehr „Schlaraffi“ ist, ist der „Appelvino
multo beno“. Walter Degenhardt stieg mit ausgefranster Jeans und
zwei Nummern zu kleinem T-Shirt in die Bütt. „Ich rauche nicht
mehr“ protzt er, jetzt 60 kg schwerer. Er geht nicht mehr
meilenweit, ist kein Kamel mehr. Stattdessen ist er das
HB-Männchen. Tine und Oskar Scherer mimen in diesem Jahr das
Bauernpaar. „Auf’m Traktor vor mir fährt ein schönes Mädchen“,
sang einst der Bauer, als er noch eine Frau suchte. Heute hat er
nicht nur eine keifende Gattin, sondern auch Stallgehilfin und
Magd. Die Haus- und Hofsänger setzten mit einem Auerbacher
Liederreigen einen Schlusspunkt unter die die närrischen
Highlights.
Moni
Mitwirkende der „Liedertafel“
*Fünferrat: Ludwig Geißler, Marianne
Weimar, Genia Schumann, Georg Vetter, Fritz Walter;
*Protokoller: Horst Knop;
*Kinderballett: Alex Scherer, Svenja
Weidmann, Lea Riemann, Julia Rau, Leon Scherer, Alina Krauß,
Michelle Weidmann, Jannik Müller, Luca Pflüger, Dennis Schäfer;
Choreographie: Barbara Scherer, Elli Riemann;
*Kinderballett (Schulkinder): Marilena
Meyer, Sarah Grimm, Nhi Vu, Friderike Hein, Alexandra
Kanzelmeyer, Moira Baum, Pia Ganser, Andrea Bamberg, Hannah
Goeken, Lars Pflüger; Choreographie: Sylvia Kaiser-Meyer.
*Männerballett: Carol Keil, Georg
Vetter, Walter Degenhardt, Horst Bütow, Peter Neitzel, Florian
Schwerdt, Ludwig Geißler, Horst Weihrich; Choreographie: Barbara
Scherer.
*Sitzungspräsident: Gerd Schumann
(Bild);
*Büttenredner: Elisabeth Seibert,
Renate und Carol Keil, Manfred Helfrich, Walter Degenhardt, Tine
und Oskar Scherer.
*Tanz der Vampire: Christiane Kopp als
Professor, Elli Riemann als Sarah, Sven Schwerdt als Graf von
Krolock, Barbara Scherer, Natale Calatozzo, Julia Spyrka, David
Pietralla, Daniela Pietralla, Eri Arnold, Choreographie:Yvonne
Müller, Maske: Daniela Pietralla, Leitung Elli Riemann und
Barbara Scherer.
*Haus- und Hofsänger: Alexandra
Sponagel, Barbara Scherer, Gerd Schumann, Horst Bütow, Carol
Keil, Peter Neitzel, Walter Degenhardt, Gerhard Lützkendorf.
*Saaldekoration:
Elisabeth Seibert, Helga
Ruppert; Licht und Ton: Markus Meyer, Markus Langer, Manuel
Kempa, Florian Schwerdt;
*Alleinunterhalter: Timo Reuter
*Leitung: Barbara
Scherer
moni |
Auerbacher Liedertafel: Bewährtes
Führungstrio im Amt bestätigt / Ab April erhebliche Änderungen
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Auerbach. Im Turnus von drei Jahren
wählt der Auerbacher Gesangverein Liedertafel den zehnköpfigen
Vorstand. Bei der letzten Wahl hatte man mit organisatorischen
Neuerungen und einem personellen Umbruch im Vorstand die Weichen
neu gestellt. Mit Erfolg, wie sich jetzt im Bürgerhaus Kronepark
herausstellte. Ein Führungstrio erwies sich als stabile Größe,
Wiederwahlen mit überragenden Mehrheiten bestimmten das Bild.
Mit 62 Sängerinnen im Frauenchor, 25 Stimmen
im Männerchor und 77 fördernden Mitgliedern geht der Verein mit
dem alten und neuen Vorsitzenden Gerd Lützkendorf in die neue
Amtsperiode. Ihm zur Seite stehen Gerhard Schuchmann und Marlis
Dünkel. Sie vertritt gleichzeitig als Sprechein die Interessen
des Frauenchores im Vorstand.
Mit der vor drei Jahren neu erstellten und
von den Mitgliedern abgesegneten Geschäftsordnung setzte man
dieses Dreigespann gleichberechtigt an die Spitze. Das Trio wird
zumindest bis April dieses Jahres in gewohnter Weise seine
Arbeit fortsetzten. Im Frühling erwartet der Verein mit einer
Fusionierung der Chöre eine einschneidende Veränderung. Dann
werde es vermutlich nur noch einen gemischten Chor geben,
kündigte Lützkendorf an.
Wie aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden
zu erlesen war, musste der Chorleiter Johann Leber aus
gesundheitlichen Gründen pausieren.
Aller Voraussicht nach wird er den Sängern ab
April wieder für Übungsstunden und gemeinsame Auftritte zur
Verfügung stehen können. Ab dann werden die Chöre nach dem Stand
der Dinge nicht mehr getrennt proben.
Dirigent Johann Leber schaut voller Elan in
die Zukunft. Im Herbst wird man zusammen mit dem Akkordeonklub
Blau Weiß Bensheim wieder auf der Bühne im Parktheater stehen.
Ab April werde man sich konzentriert in die Vorbereitungen für
das Jubiläumskonzert stürzen. Der Frauenchor feiert in diesem
Jahr einen runden Geburtstag. Er wurde vor 20 Jahren aus der
Taufe gehoben.
Johann Leber konnte die Chöre seit Oktober
nicht mehr leiten. Der Verein fand schnell in Gerhard Knapp eine
Vertretung. So konnte man einige Auftritte weiterhin wahrnehmen,
besuchte den Liederabend in Jugenheim und trat auf dem
Auerbacher Weihnachtsmarkt auf. Lediglich die Teilnahme am
Adventskonzert der Bensheimer Chöre musste man absagen. |
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Im vergangenen Jahr absolvierte die
Liedertafel ein stattliches Pensum. Der Vorsitzende erinnerte an
die Faschingsfeier im Bürgerhaus, zu der man an beiden Tagen ein
volles Haus verzeichnete.
Lützkendorf dankte besonders Barbara Scherer.
Ohne ihre organisatorische Vorarbeit wäre die Durchführung des
närrischen Festes kaum denkbar gewesen. In diesem Jahr fällt der
Fastnachts-Termin auf den 13. und 14. Februar.
Die Liedertafel war auf diversen
Veranstaltungen zu hören: beim Pfarrgartenfest, beim
Bachgassenfest, auf der Kerb, auf dem Weihnachtsmarkt. Zudem
besuchte sie Liederabende befreundeter Chöre.
Einen hohen Stellenwert hat für die
Mitglieder das gesellige Beisammensein. Im April stand das
traditionell Heringsessen auf dem Programm. Zum Grillfest traf
man sich im Kronepark. Weitere Veranstaltungen wie die Wanderung
in den Mai und der Vereinsausflug rundeten das Programm ab.
Ein besonderes Highlight kündigt sich mit der
Fascghingsveranstaltung an, die in zwei Wochen das Bürgerhaus in
eine närrische Festung verwandeln wird.
moni
Der Vorstand der Liedertafel Auerbach
Der Gesangverein Liedertafel Auerbach
wählte einen neuen Vorstand, vieles bleibt beim Alten. Nicht nur
das Trio Gerd Lützkendorf, Gerhard Schuchmann und
Marlis Dünkel setzt seine Vorstandsarbeit fort.
Marlis Dünkel ist gleichzeitig die
Sprecherin des Frauenchores. Als ihre Vertreterin stellte
sich Uta Unger zur Verfügung. Als Schriftführerin fungiert
Hedwig Nungesser. Sie übernimmt das Amt von Genovewa Schumann,
die aus beruflichen Gründen nicht mehr antrat. Um die Kasse
kümmert sich weiterhin Elfriede Bütow.
Notenwart des Männerchors ist Joachim
Lange. Im Frauenchor übernimmt diese Aufgabe Barbara Scherer,
die gleichzeitig als Vergnügungswartin fungiert. Zur
Karteiwartin wurde Genovewa Schumann gewählt.
Beisitzer ist Peter Neitzel, der in die
Fußstapfen von Horst Bütow tritt. Kassenprüfer sind Alexandra
Sponagel und Reinhard Strößinger.
moni
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